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11. Raunacht

Die 11. Raunacht, die Nacht vom 03. auf den 04. Januar, ist dem November zugeordnet. Im November haben wir viel mit dem Thema Tod zu tun, der Monat beginnt mit dem kirchlichen Feiertag Allerheiligen und tags drauf wird der Allerseelentag zelebriert. Wir sind aufgefordert, uns mit dem Tod zu beschäftigen. Leben und Tod sind untrennbar verbunden. Uns wird klar, dass unser Dasein auf der Erde zeitlich begrenzt ist.

Leben und Tod

Beschäftige dich heute mal mit Fragen zum Thema Leben und Tod. Warum bist du hier? Was ist dein Lebensziel, deine Lebensaufgabe? Hat deinen Leben einen Lebenssinn?

Was ist in deinem Leben endgültig vorbei? Gibt es abgestorbene Anteile in dir? Was hast du bereits losgelassen, was möchtest du aktuell loslassen? Wofür setzt du deine Lebensenergie ein? Was ist dir für dein Leben wichtig?

Die Beschäftigung mit Leben und Tod kann uns helfen, uns neu zu fokussieren, unser Leben neu zu strukturieren und zu ordnen.

Ernte des Lebens

Wir sind im November bereits im Herbst angelangt. Die Ernte des letzten Jahres ist eingefahren. Im Blick auf das Vergangene sehen wir auch, was uns das Leben bereits Positives beschert hat. So ist es an der Zeit, inne zu halten und dankbar zu werden. Wofür bist du dankbar in deinem Leben? Kannst du auch für die kleinen Dinge im Leben dankbar sein? Für welche Qualitäten bist du dankbar, die dir deine Eltern mitgegeben haben? Wofür dankst du deinen Ahnen? Was hast du von Ihnen mitbekommen, um deinen Lebensweg zu gehen?

Der Tag der Borbeth-Barbara

Wie die beiden Raunachtstage zuvor, ist auch die kommende Raunacht einer der drei Bethen, der „drei heiligen Madln“, gewidmet, nämlich Borbeth-Barbara. Sie steht für das Zerschneiden des Lebensfadens und alter Verbindungen. Sie repräsentiert den Schoß der Erdmutter, in dem die Kelten den vorübergehenden Aufenthaltsort der verstorbenen Seelen vermuteten, bis sie wiedergeboren wurden. Borbeth-Barbara garantiert uns, dass der Tod nur ein vorübergehender Zustand ist.

Vergiss auch in der kommenden Raunacht nicht, dein Zettelchen zu verbrennen.

Eine einsichtsreiche 11. Raunacht wünsche ich dir.

 

 

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