Kategorie-Archiv: Was das Leben so mit sich bringt

Books, old, stacked.

12. Raunacht

Es ist beinahe vollbracht. Die 12 Raunacht ist da. Die Nacht vom 04. auf den 05.01.2016 steht für den kommenden Dezember.

Alles hat ein Ende

Es ist die letzte Raunacht und wenn etwas zu Ende geht, werden wir oft still. Es gibt nichts mehr zu tun. Es ist wie es ist, auch wenn sich vielleicht etwas Traurigkeit einstellt. Dennoch darf man auch die guten Dinge, die gewesen sind, nicht aus den Augen verlieren und darf nochmal Dankbarkeit üben. All das, was sich in uns angesammelt hat, darf nun in uns reifen und sich in Weisheit verwandeln. Und genau dies ist das Thema der letzten Raunacht: die Weisheit.

Thema Weisheit

Heute kannst du dich fragen, was für dich Weisheit bedeutet. Was möchtest du gerne für ein Mensch sein? Wärst du gerne weiser? Welche Menschen empfindest du als Weise? Was sollen andere Menschen über dich später einmal sagen können?

Bereinige die vergangenen Raunachts-Erfahrungen

Nimm dir heute auch die Zeit, alle 12 Raunächte noch einmal Revue passieren zu lassen. Welche Erkenntnisse haben sich dir gezeigt? Was ist nicht so gut gewesen?

Du hast in dieser letzten Raunacht nochmal die Möglichkeit, dein Glück fürs nächste Jahr mitzubestimmen. Schreibe dir nochmal alles auf, was nicht so gut war, was dich belastet hat, und übergib den Zettel dem Feuer.

Deine Wunschzettel

Von deinen 13 Wunschzettel sollten nun noch 2 Stück übrig sein. Auch hier wählst du nochmal einen Zettel aus, den du dem Feuer übergibst.

Du kannst nun, oder morgen am Dreikönigstag, den letzten Zettel, der übrig geblieben ist, öffnen und nachsehen, welcher Wunsch übrig geblieben ist. Um diesen Wunsch darfst du dich in den nächsten 12 Monaten selbst kümmern. Die anderen 12 Wünsche, die du in den Raunächten verbrannt hast, sind dem Universum übergeben. Um diese Wünsche wird sich andernorts gekümmert.

Eine wundervolle letzte Raunacht wünsche ich dir.

 

 

Beautiful colorful landscape transforms to desert with no color.

11. Raunacht

Die 11. Raunacht, die Nacht vom 03. auf den 04. Januar, ist dem November zugeordnet. Im November haben wir viel mit dem Thema Tod zu tun, der Monat beginnt mit dem kirchlichen Feiertag Allerheiligen und tags drauf wird der Allerseelentag zelebriert. Wir sind aufgefordert, uns mit dem Tod zu beschäftigen. Leben und Tod sind untrennbar verbunden. Uns wird klar, dass unser Dasein auf der Erde zeitlich begrenzt ist.

Leben und Tod

Beschäftige dich heute mal mit Fragen zum Thema Leben und Tod. Warum bist du hier? Was ist dein Lebensziel, deine Lebensaufgabe? Hat deinen Leben einen Lebenssinn?

Was ist in deinem Leben endgültig vorbei? Gibt es abgestorbene Anteile in dir? Was hast du bereits losgelassen, was möchtest du aktuell loslassen? Wofür setzt du deine Lebensenergie ein? Was ist dir für dein Leben wichtig?

Die Beschäftigung mit Leben und Tod kann uns helfen, uns neu zu fokussieren, unser Leben neu zu strukturieren und zu ordnen.

Ernte des Lebens

Wir sind im November bereits im Herbst angelangt. Die Ernte des letzten Jahres ist eingefahren. Im Blick auf das Vergangene sehen wir auch, was uns das Leben bereits Positives beschert hat. So ist es an der Zeit, inne zu halten und dankbar zu werden. Wofür bist du dankbar in deinem Leben? Kannst du auch für die kleinen Dinge im Leben dankbar sein? Für welche Qualitäten bist du dankbar, die dir deine Eltern mitgegeben haben? Wofür dankst du deinen Ahnen? Was hast du von Ihnen mitbekommen, um deinen Lebensweg zu gehen?

Der Tag der Borbeth-Barbara

Wie die beiden Raunachtstage zuvor, ist auch die kommende Raunacht einer der drei Bethen, der „drei heiligen Madln“, gewidmet, nämlich Borbeth-Barbara. Sie steht für das Zerschneiden des Lebensfadens und alter Verbindungen. Sie repräsentiert den Schoß der Erdmutter, in dem die Kelten den vorübergehenden Aufenthaltsort der verstorbenen Seelen vermuteten, bis sie wiedergeboren wurden. Borbeth-Barbara garantiert uns, dass der Tod nur ein vorübergehender Zustand ist.

Vergiss auch in der kommenden Raunacht nicht, dein Zettelchen zu verbrennen.

Eine einsichtsreiche 11. Raunacht wünsche ich dir.

 

 

getreidefeld bio

10. Raunacht

Die 10 Raunacht, die Nacht vom 02. auf den 03. Januar, entspricht dem Oktober. Wir sind im letzten Quartal der Raunächte angelangt und mit dem Oktober beginnt das letzte Quartal im Jahr.

Die Raunacht für den Oktober

Im Oktober bereitet man sich bereits langsam auf den Winter vor. Die Ernte ist weitestgehend eingefahren, sie wird geprüft und es wird die Saat fürs kommende Jahr beiseite gelegt. Ebenso sind wir in dieser Raunacht eingeladen, zu resümieren und die Früchte erkennen, die wir bereits geerntet haben oder welche Samen wir bereits gesetzt haben.

Fragen für heute

Du kannst dich also heute mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Was hast du schon alles in deinem Leben erreicht?
  • Was würdest du gerne erreichen? Hast du die Samen dafür bereits gesetzt? Pflegst du sie ausreichend, damit sie auch gedeihen können?
  • Was sind deine Talente, Stärken und Fähigkeiten?
  • Wofür verwendest du deine Lebensenergie? Setzt du deine Samen auf fruchtbaren Boden?
  • Was hast du in deinem Leben schon alles erlebt oder durchgestanden? Erkennst du darin das Geschenk des Lebens? Hat es dich bereits stärker und bewusster gemacht?

Jetzt hast du die Möglichkeit, deine Vorstellungen von deinem Leben im kommenden Jahr zu verändern und zu verbessern. Überlege dir, was du verändern möchtest und was so bleiben soll, wie es ist. Lege die Samen bereit für diese Veränderung.

Tag der Ambeth-Margarethe

Auch der 3. Januar ist einem der „drei heiligen Madel“ geweiht, nämlich Margarethe. Ambeth-Margarete nimmt den Lebensfaden auf, der von Wilbeth-Katharina gesponnen wurde, und webt draus den Stoff des Lebens. Ambeth hat unter anderem die Attribute einer Schüssel oder eines Kelches, was den Kessel der Fülle darstellt. Aus diesem Kessel schöpft sie unermüdlich neue Kraft und neues Leben. Vor langer Zeit gab es den mythenumwobenen Kessel der Göttin, in dem die Toten ihrer Wiedergeburt entgegen „kochen“. In Bayern ist dies in veränderter Form (heute noch) als „Abrahams Wurstkessel“ bekannt.

Die Fülle fürs neue Jahr

Auch dieser Kessel der Fülle passt zum heutigen Thema und zum Oktober. Wenn wir unseren Weg gehen, die Fülle erkennen und annehmen, so können wir aus einer unermesslichen Quelle schöpfen. Wir haben alle Möglichkeiten der Welt zur Verfügung und können uns frei entscheiden, wo die Reise für uns hingeht.

Eine er- und gefüllte 10. Raunacht wünsche ich dir.

Spinnennetz im Morgenlicht

9. Raunacht

In der 9. Raunacht, der Nacht vom 01. auf den 02. Januar, verbinden wir uns mit der Energie des kommenden September.

Am 02. Januar beginnt für viele wieder der Arbeitsalltag. Dennoch sind wir noch mitten in den Raunächten. Vielleicht ist es dir in dieser Übergangzeit noch wichtig, inne zu halten und in die Stille zu gehen, trotz des Trubels, der sich im Außen jetzt wieder einstellt. Innezuhalten und still zu werden, zu schauen was war und zu fühlen was kommt, das ist die Qualität des September. Wir ziehen uns langsam zurück von den vielen Aktivitäten des Sommers, werden wieder ruhiger und spüren, dass sich die Zeiten wieder ändern. Wir nehmen bewusst den Übergang war und verlassen uns wieder mehr auf unser Gefühl. Das Thema für den September ist deshalb die Intuition.

Wer bin ich?

Beschäftige dich in der kommenden Raunacht mit folgenden Fragen: Wer bin ich gerade? Wer möchte ich sein? Höre ich meiner inneren Stimme zu? Nehme ich sie wahr? Wie oft und wie intensiv verbinde ich mich mit meiner Intuition, meiner inneren Stimme? Wie nehme ich sie wahr? Traue ich mich, auf mein Bauchgefühl zu hören? Was würde mehr helfen, was sollte ich ändern, um mehr nach innen zu gehen?

Tag der Wilbeth-Katharina

Der 02. Januar ist außerdem der Tag der heiligen Katharina, meiner Namens-Heiligen. Sie kommt als Wilbeth aus einer Zeit, in der die Urmutter, die große Göttin, noch einen heiligen Platz im Mysterium des Lebens und im Glauben der Menschen hatte. Wilbeth-Katharina wurde zu einer späteren Zeit zu einem der heiligen drei Könige und steht deshalb in Verbindung mit dem Dreikönigstag. Am 06. Januar kommen die Sternsinger, segnen unsere Häuser und malen ihre Initialen K+M+B an die Türen. Dies sind aber nicht nur die Initialen der heiligen drei Könige, sondern gehen unter anderem zurück auf die „drei heiligen Madl“: Katharina, Margarethe und Barbara. Diese drei „heiligen Madl“ sind Repräsentantinnen der Urmutter, der Percht oder Frau Holle. Sie drücken jede für sich verschiedene Aspekte der Urmutter aus und waren mit verschiedenen Attributen ausgestattet.

Das Rad des Lebens

Wilbeth-Katharina steht mit ihrem Attribut, dem Rad, für das Rad des Lebens. Sie teilt das Schicksal zu, spinnt mit ihrem Rad den Lebensfaden. Wilbeth verkörpert das Licht und die Weisheit. Ihre Farbe ist weiß und Katharina heißt aus dem Griechischen übersetzt auch „die Reine“. Sie verkörpert das Wissen, die Weisheit und das Schicksal, das sie in den Lebensfaden mit einspinnt. Sie ist das Licht, das die Dunkelheit vertreibt. Wilbeth-Katharina achtet darauf, dass zur rechten Zeit gesponnen und zur rechten Zeit auch wieder die Arbeit niedergelegt wird.

Wilbeth-Katharina ist uns in dieser Raunachts-Zeit eine wichtige Begleiterin. Wir haben die Möglichkeit, den Lebensfaden für das kommende Jahr mit ihr gemeinsam zu spinnen. Es ist an der Zeit, sich in die ruhe zu begeben, sich auf die eigene Mitte zu besinnen und sich neu auszurichten. Verbinde dich mit dem goldenen Kern in dir und verbinde dich mit der Kraft von Wilbeth-Katharina.

Zum Schluss möchte ich dich noch an deine 13 Zettelchen erinnern, von denen auch heute wieder eines der Kraft des Feuers übergeben wird.

Eine magisch-wundervolle 9. Raunacht wünsche ich dir.

art Christmas and happy new years eve background; 2017

7. Raunacht

In der kommenden Raunacht, der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember, bereiten wir uns auf das Kommende, auf das Neue vor. Es ist die Raunacht, die für den Juli steht und zugleich ist es die letzte Nacht im alten Jahr.

Der 31.12. ist seit Einführung des Gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 der letzte Tag im Jahr. Dieser Tag ist dem römischen Bischof Silvester geweiht.

Übergang bringt Neues

Es ist der Tag vor dem kalendarischen Übergang und jeder Übergang eröffnet neue Möglichkeiten, die Dinge zu verändern, neu zu gestalten, Altes loszulassen. Bereite dich auf den Silvesterabend vor, z.B. indem du das Alte abwäscht in Form eines Bades oder einer ausgiebigen Dusche. Erstelle deine Vision fürs neue Jahr.

Miteinander, Feste Feiern

In der Regel begehen wir die Silvesternacht in geselligem Miteinander mit Freunden und der Familie. So tun wir es auch vermehrt im Juli bei Grill- oder Sommerfesten. Feiern, Freude und das Miteinander sind die Qualitäten des Juli.

Du kannst dich in der kommenden Raunacht z.B. damit beschäftigen, was für dich persönlich ein Fest zu einem richtigen Fest macht. Was gehört für dich unbedingt dazu, worauf kannst du verzichten? Hast du gerne Musik, Tanz und Lachen? Oder magst du es lieber ruhiger?

Feierst du dich gerne selbst? Feierst du das Leben?

Welche Freunde hast du? Welche sind dir näher, welche eher entfernter? Was wünschst du dir von einem echten Freund? Was wünschst du dir von einem Partner oder Kollegen?

Bräuche und Riten zu Silvester

Es gibt unzählige Bräuche und Riten rund um Silvester. Z.B. soll man die Silvesternacht im Kreise seiner Lieben verbringen. Der Kreis beschützt die Menschen. Oder wie Frau Dr. Beate Latour es mit ihrem Kreissegen ausdrückt: „Im Kreis ist alles gehalten. Im Kreis ist alles geheilt.“

Fürs neue Jahr soll man bekanntlich gute Vorsätze fassen. Zeitgleich soll man Rückschau halten, welche Vorsätze sich im alten Jahr erfüllt haben und welche nicht.

Die Silvesternacht steht auch für die Austreibung der bösen Geister und des Geistes des alten Jahres. Man soll deshalb die Wohn- und Arbeitsräume, Stallungen und den Hof mit geweihtem Räucherwerk räuchern. Meist wird Weihrauch dazu verwendet. Tut man dies erst am Neujahrstag, so heißt es, das man das Glück mit hinausfegt.

Rote Unterwäsche zu tragen soll zu Liebesglück führen. Wer brav seinen Teller leer isst, dem soll das neue Jahr Geldsegen bescheren.

Man sollte seine Speisen mit den Naturwesen teilen, damit die Fülle ins neue Jahr kommen kann. Hierzu stellt man einen kleinen Teller mit Speisen an die Wurzeln eines Obstbaumes im Garten oder in der Natur.

Vom Silvestermal sollte bis Neujahr etwas übrig bleiben, da man dann im neuen Jahr genug zu essen hat.

Selten wird so viel orakelt, wie an Silvester. Bleigießen ist nicht nur ein beliebter Zeitvertreib in der Silvesternacht. Gemeinsames Bleigießen oder Kartenlegen bringt vielleicht Dinge zum Vorschein, für die man selbst „betriebslind“ ist. Vier oder noch mehr Augen sehen und erkennen mehr als zwei.

Es heißt zudem, dass Träume, die man in der Silvesternacht träumt, in Erfüllung gehen.

Vorbereitung auf einen magischen Tag und eine lange Nacht

Bereite dich mit all diesen Ideen auf den kommenden Silvestertag und die Neujahrsnacht vor und beobachte, was dir am Silvestertag alles begegnet.

Eine wundervolle 7. Raunacht wünsche ich dir.

 

 

Yoga silhouette at sunset on the sea shore. Calm and self-control.

6. Raunacht

Die 6. Raunacht, die Nacht von 29. auf 30. Dezember, ist die Nacht für den Juni.

Abschied vom alten Jahr

Heute ist es an der Zeit, das alte Jahr langsam zu verabschieden. Nimm dir Zeit und reflektiere über das vergangene Jahr. Was möchtest du im alten Jahr zurücklassen?

Was gibt es noch zu vergeben? Was braucht noch Segen? Was braucht einen Abschluss? Was willst du im neuen Jahr auf keinen Fall mehr mit dir rumtragen? Was hast du im alten Jahr gelernt? Welche Begegnungen waren wichtig?

Was gibt es noch zu klären?

Schreib dir erneut alles auf, was jetzt noch da ist, was du in den letzten Raunächten noch nicht klären konntest, und übergib das Papier dem Feuer. Lass das Feuer alles transformieren, was dir nicht länger dienlich ist.

 Das Neue zeigt sich

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und wir wissen, dass im Kommenden, das das neue Jahr mit sich bringt, viel Potenzial steckt. Es verspricht, vielfältig, aufregend und genussvoll zu werden. Genauso, wie die Energie im Juni sich zeigt. In dieser Zeit bestimmt Aktivität unser Leben. Wir gehen wieder vermehrt raus in die Natur, in den Park, unter Menschen, sind auch länger draußen. Wir haben wieder Lust uns zu bewegen, zu wandern, spazieren zu gehen oder zu laufen.

Aktivität im Juni

Beschäftige dich mit dem Thema Aktivität. Bist du jemand, der gerne aktiv ist? Wie fühlst du dich in Bewegung und Aktion? Welche Art von Bewegung magst du gerne? Bewegst du deinen Körper ausreichend? Achtest du deinen Körper? Was inspiriert dich und lässt dich in geistige Bewegung kommen?

Und natürlich darfst du heute noch dein 6. Wunschzettelchen dem Feuer übergeben.

Ich wünsche dir auch heute eine wunderschöne Raunacht.

5. Raunacht

Die 5. Raunacht steht vor der Tür, die Nacht von 28. auf 29. Dezember. Sie steht für den Mai.

Wir befinden uns in der Zeit zwischen den Jahren. Weihnachten ist vorbei, Silvester und das neue Jahr noch nicht da. Es braucht einen langen Atem, die Raunächte von Anfang bis Ende bewusst zu zelebrieren und zu durchleben. Wir brauchen also eine Strategie, um dabei zu bleiben. Und genau das ist das Thema für diese Raunacht und auch für den Mai.

Beschäftige dich heute mit dem Thema Strategie und stelle dir vielleicht folgende Fragen dazu:

          Bin ich mehr intuitiv oder mehr emotional? Gehe ich eher rational an die Dinge heran?

          Wie gehe ich am liebsten vor bei meinen Aktivitäten und Projekten?

          Bin ich effektiv dabei? Wie bringe ich mehr Effizienz ein?

          Was hindert mich, aktiv zu werden?

          Arbeite ich lieber im Team oder alleine? Bitte ich andere um Unterstützung? Arbeite ich mich komplett eigenständig durch die Herausforderungen?

          Was sind meine nächsten Schritte und wie plane ich sie?

Bei der Beantwortung dieser Fragen fällt dir vielleicht auf oder ein, dass du gern gemeinsam mit deinen Freunden arbeitest oder aktiv bist. Auch das Thema Freundschaft ist heute angesagt. Bist du ein guter Freund? Bist du vor allem dir selbst ein guter Freund? Vergebe zuerst dir selbst. Sei gut zu dir selbst.

Das Gebot der Nächstenliebe lautet: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Damit haben wir die Aufforderung, zuerst mit uns selbst im Reinen zu sein, bevor wir dies von anderen verlangen.

Schaue noch einmal auf das vergangene Jahr zurück und schau, wo du dir selbst nicht vergeben hast. Lass auch nochmal Revue passieren, welche Leistungen, Siege, Beiträge, Fehlschläge du ge- und erlebt hast, welche Höhen und Tiefen du durchlebst hast, was du gut und richtig gemacht hast. Sag „ja“ zu dir selbst. Nur die Liebe zu dir selbst bringt die Liebe zu anderen.

Betrachte nun die Freundschaften in deinem Leben und ehre sie. Vielleicht gibt es Freundschaften, die zerbrochen sind. Was braucht es, damit du in Frieden mit der Situation und mit diesem Menschen kommst. Bist du vielleicht schon in Frieden damit?

Bereinige das innere Feld der Freundschaften, damit im neuen Jahr neue Freundschaften möglich sind, alte Freundschaften sich verstärken und neue Erfahrungen der Liebe möglich sind.

Du kannst dies z.B. mit dem Symbol der liegenden Acht machen. Stelle dir vor, wie du selbst in einem der Kreise der liegenden Acht stehst, dein Freund oder deine Freundin im anderen Kreis. Bitte nun Erzengel Michael, deine Geisthelfer oder einen Heiligen, die Verbindung zwischen euch zu klären und zu heilen. Bitte Erzengel Michael, alle belastenden Verbindungen, Erlebnisse und Erfahrungen zwischen dir und deinem Freund zu durchtrennen und zu heilen. Stelle dir vor, wie Licht in beide Kreise strömt und alles durchleuchtet wird. Wenn alles geheilt ist, sieh, wie sich die liegende Acht langsam auflöst und du und dein Freund oder deine Freundin als eigenständige Personen wieder euren Weg geht.

Auch heute darfst du natürlich dein Zettelchen ziehen, das fünfte….

Viel Magie und Heilung in der 5. Raunacht wünsche ich dir!

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4. Raunacht

Heute Nacht begehen wir bereits die 4. Raunacht. Es ist die Nacht von 27. auf den 28. Dezember. Es ist die Nacht, die für den April steht.

Neugier

Im April ist die Natur wieder erwacht, die Knospen spitzen heraus. Sie sind neugierig wie wir. In deinem heutigen Raunachtsritual kannst du dich fragen: Was will sich entfalten, sei es in der Natur, in meinem Leben, in mir selbst? Sei neugierig auf dich selbst und auf andere. Öffne dich für neue Gedanken.

Auch kannst du dich fragen:

          Was hilft mir, neugierig wie ein Kind zu sein?
          Was ist neu für mich? Fordert es meine Neugier?
          Was habe ich noch nie in meinem Leben gemacht, würde es aber gerne einmal tun?
          Was wollte ich schon immer einmal wissen? In welche Themen wollte ich mich immer schon mal einarbeiten? Wie könnte ich das bewerkstelligen?
          Welche Persönlichkeiten (Politiker, Schauspieler, Künstler) würde ich gerne einmal treffen? Welche Fragen würde ich ihnen stellen?
          Lasse ich mich gerne überraschen? Überrasche ich gerne andere?

Kläre die Energien der letzten Tage und Nächte

In der heutigen Nacht ist auch die Zeit, Dinge, die in den vorherigen Raunächten nicht so gut gelaufen sind, zu klären. Die Energie der heutigen Raunacht schafft es, das Alte zu transformieren, das versucht, das Neue und Zukünftige zu unterdrücken oder gar zu vernichten.

Schreibe alle Dinge auf, die dich in den letzten Tagen beunruhigt haben, seien es Albträume, Streit, ungute Nachrichten etc. Schreibe zu all diesen Dingen auf ein neues Blatt Papier eine positive „Umwandlung“, so dass du fürs neue Jahr dein Drehbuch neu schreibst. Die negativen Dinge verbrennst du.

Verbinde dich mit deinen geistigen Führern

Heute Nacht kannst du dich auch mit einem Heiligen, der dich begleitet (z.B. deinem Namenspatron), oder deinem Krafttier verbinden. Stelle ein Lichtlein auf, um so die Verbindung zwischen euch noch mehr zu stärken. Meditiere und gehe in der Meditation zu deinem geistigen Helfer. Frage ihn um Rat. Vielleicht hat er eine Botschaft für dich. Vielleicht zeigt sich auch ein neuer Begleiter fürs neue Jahr.

Dein Wunschzettelchen

Denke auch heute an dein Zettelchen mit dem Wunsch fürs neue Jahr. Auch heute gilt: ohne nachzusehen verbrennst du das Zettelchen.

Eine magische 4. Raunacht!

snowdrops The first spring wild flowers

3. Raunacht

Die dritte Raunacht, die Nacht vom 26. auf den 27. Dezember repräsentiert den März.

Aufbruch

Der März steht für den Aufbruch und auch wir brechen heute wieder in den Alltag auf. Die Feiertage sind vorüber.

Im März ist die Frühjahrs-Tag-und-Nacht-Gleiche und mit ihr nimmt das Licht wieder mehr Raum ein. Morgens ist es früher wieder hell, abends bleibt es länger licht. Die Vöglein fangen wieder an zu zwitschern und das Leben erwacht wieder aus dem Winterschlaf. Wir spüren, dass das Neue vor der Tür steht, auch wenn wir es noch nicht voll und ganz sehen können.

Wohin brichst du im neuen Jahr auf?

Frage dich in der heutigen Raunacht, was du gerne verwirklichen möchtest in deinem Leben. Wie fängst zu allgemein etwas an. Was gibt dir Mut, etwas Neues zu beginnen? Welche Unterstützung kannst du dir holen, sei es aus der geistigen oder aus der menschlichen Welt? Wer kann dir helfen, in Aktion zu treten? Welche Dinge sind bereits angestoßen und dürfen nun weiterverfolgt werden?

Erstelle dir eine Collage mit all den Dingen und Wünschen, die du in deinem Leben und im neuen Jahr gerne verwirklichen willst. Zünde für jeden deiner Wünsche, Träume und Projekte ein Licht an und übergib es dem Universum.

Die Energie des Herzens

Du kannst dich an diesem Tag auch der Herzensenergie widmen. Denn ohne Feuer im Herzen wird jeder Aufbruch schwer. Atme tief in dein Herzchakra hinein. Spüre, wie das Feuer in dir brennt. Stelle dir vor, wie sich dein Herz wie eine Rose weit öffnet und bedingungslose Liebe in dich hineinströmt.

Du kannst dich damit auseinandersetzen, wer für dich da war, wenn es dir nicht gut ging. Wer hat dich durch die schweren Zeiten deines Lebens begleitet? Wem habe ich selbst die Hand gereicht und meine Liebe und Herzensenergie geschenkt?

Kläre deine Angelegenheiten

Es ist die Zeit, alte Angelegenheiten zu bereinigen, indem du vergibst und loslässt. Es reist sich besser mit leichtem Gepäck.

Die 13 Wünsche

Auch heute ziehst du wieder eines deiner Wunschzettelchen und übergibst es ohne nachzusehen dem Feuerelement .

Eine wundervolle 3. Raunacht wünsche ich dir!

leckerer Glhwein mit Weihnachtsdeko

2. Raunacht

Die Nacht vom 25. auf den 26. Dezember, die zweite Raunacht, steht für den Februar. Schreibe auch heute alles in dein Tagebuch auf, was dir begegnet.

Beginne mit Räuchern

Auch heute beginnst du dein Raunachts-Ritual am besten mit Räuchern. Gehe mit ein paar tiefen Atemzügen in die Stille. Verbinde dich mit deiner eigenen höheren Natur, deinem höheren Selbst. Du hast vielleicht einen guten Kontakt zu deiner „inneren Stimme“. Sei dir auch gewahr, dass du von deinen Ahnen, Engeln und anderen lichtvollen Kräften begleitet bist.

Höre deiner inneren Stimme zu und erfahre so, was in der kommenden Zeit auf dich zukommt, welche Kräfte und geistigen Führer dich begleiten. Fühle und Meditiere, höre auf deine innere Stimme. Du kannst dir auch wieder Orakelkarten zur Hilfe nehmen.

Befrage dein höheres Selbst

Du kannst deinem höheren Selbst folgende Fragen stellen:

          Was begleitet mich im neuen Jahr?
          Welche Engel, Meister, geistigen Helfer, welches Tier, welcher Baum, welcher Stein etc. begleiten mich und geben mir Kraft?
          Welches Symbol ist im kommenden Jahr für mich wichtig?
          Was gibt es noch zu lösen oder zu erlösen?
          Was sind meine Ziele im kommenden Jahr?

Du kannst dir mit den gefundenen Kräften (Steine, einem Tierbild, einer Gabe deines Baumes) einen Altar in einer Ecke deiner Wohnung einrichten, der dich daran erinnert, dass du stets begleitet und beschützt bist.

Das Fest des Friedens

Weiter kannst du dich in dieser Nacht mit dem Thema Frieden beschäftigen. Wir beginnen mit dieser Raunacht den zweiten Weihnachtsfeiertag. Die Stimmung ist friedlich, feierlich und freudig. Wir verbringen schöne Stunden mit der Familie vor dem Kamin, mit einer schönen Tasse Tee oder Kaffee. Aber nicht in allen Familien geht es so friedlich zu – ein Grund mehr, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

          Bin ich in Frieden mit mir selbst, mit meiner Familie?
          Was bedeutet es für mich, in Frieden zu sein?
          Wo bin ich in Unfrieden?
          Was muss ich gehen lassen, um in Frieden zu kommen?
          Wo bzw. wem muss ich vergeben, damit ich selbst Frieden finde?

Es werde Licht

Im Februar wird Mariä Lichtmess im Kirchenjahr gefeiert. Auch Imbolc, das keltische Pendant, wird an diesem Tag begangen. Es ist das Fest des Lichts. Du kannst also in dich rein hören oder auch schauen, ob du das Licht in dir erkennst. Erinnerst du dich an das Licht in dir selbst? Was könnte dir helfen, das Licht in dir zum leuchten zu bringen?

Eine schöne 2. Raunacht wünsche ich dir.